Tierische Reflexe im Büroalltag

 

Heute wollen wir uns wiederkehrende Hindernisse im Arbeitsalltag anschauen. Danach präsentieren wir Lösungen, die Abhilfe schaffen, damit Sie immer gut vorankommen. Außerdem werden wir sehen, dass Situationen im Alltag sich zwar von solchen in der Wildnis unterscheiden, aber auch etwas gemeinsam haben…

Ihre Strategie – Angriff oder Flucht?

Aufgaben, die wir mental ablehnen, lösen eine natürliche Selbstschutz-Reaktion aus. Wir wollen entweder in den Kampfmodus gehen, die Flucht ergreifen oder erstarren. Ganz wie im Tierreich. Das ist im Arbeitsalltag natürlich keine adäquate Reaktion.

Nun kommt es darauf an, sich zu fragen: was genau ist mein Problem, wovor habe ich Angst? Häufig trifft man auf Formulierungen wie “Angst zu versagen”. Doch diese Formulierung ist so allgemein, dass sich keine Lösungsansätze daraus ableiten lassen. Denken Sie darüber nach, bei was genau Sie zu versagen befürchten und arbeiten Sie an diesem Punkt.

Ist es zum Beispiel das Lampenfieber vor einer Präsentation vor großem Publikum? Stellen Sie sich dieser Herausforderung und gehen Sie diese Schritt für Schritt an. Beginnen Sie mit einer Präsentation im bekannten Umfeld, dann üben Sie im größeren Rahmen und mit fremden Leuten. Fragen Sie Freunde, Bekannte und Kollegen nach Feedback. Nehmen Sie sich selbst auf Video auf oder üben Sie das freie Sprechen vorm Spiegel. Mit der Übung kommt die Sicherheit.

Sie haben Angst vor einem Treffen mit einem wichtigen Kunden? Warum? Könnte er möglicherweise Fragen stellen, die Sie nicht beantworten können? Nehmen Sie sich die Zeit, sich auf alle Themenfelder, die im Gespräch relevant sein könnten, gründlich vorzubereiten. Vielleicht könnte der Kunde kritische Fragen stellen? Dann gehen Sie mögliche Gesprächssituationen und Szenarien im Kopf durch und überlegen Sie sich bereits vorher gute Antworten.

Oder ist es die Angst, etwas Neues zu machen? Dann ist ein sinnvoller Ansatz, die neue Aufgabe in kleinere Aufgaben zu unterteilen und mit dem schwierigsten Aspekt zu beginnen, anstatt sich mit weniger wichtigen Aufgaben abzulenken, um das Hauptproblem zu vermeiden. Das schafft Struktur, beschert wichtige Erfolgserlebnisse und macht auch große Aufgaben händelbar.

Es ist wichtig, sich von seiner Angst nicht lähmen zu lassen, sondern konstruktiv damit umzugehen. Identifizieren Sie die Auslöser der Angst und arbeiten Sie dann gezielt daran, diese zu bekämpfen.

Weitere Lösungsansätze

Suchen Sie für sich den richtigen Ausgleich zur Arbeit. Das kann Meditation sein oder Sport, entspannen im Kino, sich mit Freunden treffen und nicht über die Arbeit sprechen… Sie wissen am besten, was Ihnen gut tut und sollten dementsprechend handeln, auch wenn es manchmal schlecht in den Terminkalender passt. Dies hilft Ihnen, im Alltag generell entspannter zu sein und löst einige Probleme bereits, bevor sie entstehen.

Neben harten Stressfaktoren wie Arbeitspensum, Deadlines und neuen Aufgaben spielen auch weiche, soziale Faktoren eine Rolle. Diese können ebenfalls Stress verursachen.

Beschäftigen Sie sich deshalb mit dem Thema “Achtsamkeit”, damit Sie mit diesen weichen Faktoren besser umgehen können. Wenn Sie gegenüber sich selbst und anderen achtsam sind, dann bereichert dies nicht nur Ihren Arbeitsalltag.

Außerdem können professionelle Coachings und Weiterbildungen oder erprobte Methoden zur Steigerung der Produktivität sehr nützlich sein. Nutzen Sie zum Beispiel das Paretoprinzip für ein besseres Zeitmanagement bei der Arbeit. Letzten Monat haben wir das an dieser Stelle erklärt.

Fazit

Üben Sie Präsentationen ein und machen Sie Probeläufe, damit alles sitzt, wenn es endgültig losgeht. Unterteilen Sie große Aufgaben in kleine Schritte. Schaffen Sie sich einen Ausgleich zum Job und finden Sie geeignete Maßnahmen, um Stress zu minimieren. Aber vor allem: Verfallen Sie im Angesicht eines Problems nicht in Schockstarre!

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