Personal umfassend managen:
Jetzt kostenlos testen!

Probezeit

Die Probezeit ist ein vorgeschriebener Zeitraum, der im Arbeitsvertrag festgehalten ist. In diesem Zeitraum sind die Bedingungen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses deutlich einfacher.

Sie dient quasi als eine Art Testphase, damit sich beide Seite besser kennenlernen.

Kündigung in der Probezeit

Die große Besonderheit: In der Probezeit herrscht noch kein Kündigungsschutz. Dementsprechend benötigt es auch keine Angabe von Gründen, um den Vertrag zu beenden. Ein schriftlicher Zweizeiler ist ausreichend als Kündigung.

Außerdem gilt für beide Seiten eine verkürzte Kündigungsfrist von nur 2 Wochen.

Gibt es eine gesetzliche Pflicht?

Eine gesetzliche Pflicht der Probezeit gibt es übrigens nicht. Wurde also im Vertrag keine Probezeit vereinbart, dann gelten diese Regelungen nicht.

Einzige Ausnahme ist die Berufsausbildung. Dort ist im Berufsbildungsgesetz vorgeschrieben, dass eine Probezeit zwingend notwendig ist.

Dauer der Probezeit

Die Dauer können Arbeitnehmer und Unternehmen frei wählen. Die Höchstdauer beträgt dabei 6 Monate und oftmals werden auch die 6 Monate voll ausgenutzt. Für eine Ausbildung gibt es auch in diesem Fall eine Ausnahme, denn hier beträgt der Zeitraum zwischen einem und 4 Monaten.

Urlaub in der Probezeit

Es gibt eine Besonderheit in der Probezeit und das ist der Anspruch auf den vollen Jahresurlaub. Erst nach 6 Monaten Betriebszugehörigkeit gilt dieser Anspruch.

Was geschieht bei Krankheit?

Wird ein Mitarbeitender in diesem Zeitraum krank, hat dies nicht gleich eine Kündigung zur Folge. Ebenso wird der Zeitraum nicht um die krankheitsbedingten Fehltage verlängert. Es ist lediglich zu beachten, dass das Gehalt erst nach einer Zugehörigkeit von mindestens 4 Wochen auch bei Fehltagen fortgezahlt wird.

Ist eine Verlängerung möglich?

Eine Verlängerung der Probezeit ist nur dann möglich, wenn der Mitarbeitende während dieser Zeit für einen langen Zeitraum arbeitsunfähig war. Nach Ablauf des Probezeitraums kann der Arbeitgeber dementsprechend einen befristeten Vertrag aufsetzen.

Tipps für das Gelingen

Zeigen Sie, dass Sie motiviert sind und gehen Sie aktiv auf die anderen Kollegen zu. Stellen Sie Fragen, wenn Ihnen etwas unklar ist. Besonders zu Beginn müssen Sie viel Neues lernen. Hilfreich ist es sicherlich auch, wenn Sie sich Notizen machen,

Es hinterlässt einen guten Eindruck, wenn Sie stets pünktlich zur Arbeit kommen. In einigen Branchen spielt ebenso das Outfit eine Rolle. Dementsprechend sollten Sie sich für den Arbeitgeber angemessen kleiden.

Hilfreich ist es zudem, wenn Sie stets offen und höflich gegenüber dem Team sind. Zusätzlich kann es Ihnen helfen, wenn Sie sich regelmäßig Feedback geben lassen. Dies können Sie sowohl von Kollegen als auch vom Vorgesetzten einfordern. So haben Sie stets die Gewissheit darüber, ob Sie den Anforderungen entsprechen.

Deutsche
Server
Erfahrung
seit 2005
Verbindung SSL-
Verschlüsselt
Erneuerbare
Energien
ISO 9001 und ISO 27001
genormtes Rechenzentrum